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17. Oktober 2016

12.Spieltag der Kreisliga A: Roßdorfer Sieg gegen Momberg

In einem hochklassigen A-Liga-Spiel gegen Borussia Momberg war der RSV mit einem 2:1 glücklicher Gewinner. Die Schützlinge von Trainer Carsten Schneider feierten damit den dritten Sieg in Folge sowie eine gelungene Generalprobe vor dem Spitzenspiel am Sonntag in Emsdorf. Die Momberger hatten die Begegnung am Einweg erwartet engagiert und offensivfreudig begonnen.

Der Tabellenfünfte versuchte mit einer hohen Verteidigung, Roßdorf bereits früh im Spielaufbau zu stören – mit Erfolg. Die ersten guten Gelegenheiten gehörten den Gästen, die im Abschluss allerdings entweder am starken RSV-Keeper Harry Luzius oder an sich selbst scheiterten.
Die Roßdorfer hatten nach etwa 20 Minuten ihren ersten Hochkaräter: Jan Rausch verlängerte einen langen Ball per Kopf in den Lauf von Christoph Stuttfeld, der jedoch im Eins-gegen-Eins am gut reagierenden Borussia-Torhüter Patrick Dembwrowski scheiterte.
Allmählich fand die Heimelf nun besser ins Spiel. In der 32. Minute flankte Alex Jurk nach einer tollen Kombination im Mittelfeld maßgenau auf den Kopf von Jan Rausch – der Top-Torjäger des RSV hatte keine Probleme, den Ball aus kurzer Entfernung einzunicken. Mit der strategisch wichtigen 1:0-Führung ging Roßdorf in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel standen also die Borussen unter Zugzwang. Das Team von Trainer Klaus Umbeck agierte jetzt noch offensiver, wodurch sich allerdings Räume für den RSV ergaben. In den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff gab es einige gute – wenngleich ungenutzte – Möglichkeiten, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch es blieb spannend. Auf der Gegenseite reklamierten die Momberger in einer Szene gleich zweimal ein Handspiel im Roßdorfer Strafraum – ob die Forderung der Gäste berechtigt war, konnte der Autor dieses Artikels leider nicht erkennen.
In der 73. Minute gelang den Gastgebern schließlich das zweite Tor: Yannick Stahl verlängerte einen Freistoß von der halbrechten Seite unhaltbar per Kopf ins lange Eck. Zu diesem Zeitpunkt waren die Borussen nur noch zu zehnt, weil Stürmer Joshua Crumby wenige Minuten zuvor mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste.
Momberg gab sich allerdings nicht auf, vergab durch Steffen Sack, der die Latte traf, eine gute Chance zum Anschlusstreffer. Der sollte in der Nachspielzeit tatsächlich noch fallen. Ein einziges Mal hatte Manndecker Yannick Stahl sein körperliches Ebenbild Patrick Motyka bei einem Freistoß aus den Augen verloren. Der Kapitän der Gäste war sofort zur Stelle und traf am langen Pfosten – ebenfalls mit dem Kopf – zum 1:2 aus Sicht Mombergs. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Georg Mühling ab.