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31. Oktober 2017

13. Spieltag: Last-Minute-Punktgewinn gegen Bauerbach II

Was für eine Partie: Nach einer völlig verschlafenen Anfangsphase lag der RSV gegen Bauerbach II schon nach 30 Minuten mit 0:3 zurück. Die Mannschaft bewies allerdings große Moral und wurde in der letzten Minute mit dem Ausgleich zum 4:4 belohnt, das gleichzeitig auch der Endstand war. Doch der Reihe nach.

In der ersten Halbzeit kam es knüppeldick aus Sicht der Roßdorfer. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld in der 16. Minute schaltete die Bauerbacher Reserve schnell um. Die Hausherren - eigentlich in der Vorwärtsbewegung - standen für einen kurzen Moment in der Abwehr zu unsortiert und so schob Tugay Akarcay eine Hereingabe frei vor RSV-Keeper Harald Luzius zum 1:0 ins Tor. Nur fünf Minuten später bekamen die Gäste einen - zumindest äuerst strittigen - Strafstoß zugesprochen, den Mario Euker verwandelte. Als wiederum Akarcay in der 31. Minute nach einem langen Ball per Lupfer zum 3:0 traf, war der Fehlstart in die Begegnung für den RSV perfekt.

So schwach das Auftreten bis dahin war, so lobenswert war die Reaktion in den Minuten danach. Die Roßdorfer versuchten trotz des bitteren Zwischenstands weiter zielstrebig nach vorne zu spielen und hätten bereits vor der Pause verkürzen können, ließen allerdings einige gute Möglichkeiten aus. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dasselbe Bild: Der RSV rannte an und kam in der 64. Minute zum folgerichtigen Anschluss durch Jannik Schneider.

Eigentlich noch ausreichend Zeit, um nun das Comeback zu starten. Allerdings agierten die Gastgeber nun zu übermotiviert. Bei einem eigenen Standard rückten alle Abwehrspieler mit auf in den Bauerbacher Strafraum. Als der Ball geklärt werden konnte, war es für Akarcay eine leichte Übung, per Konter das 4:1 zu erzielen (73.). Die Vorentscheidung? Nein, denn Kopfballungeheuer Mark Nemet weckte nur zwei Minuten danach mit seinem Tor wieder Hoffnungen bei Roßdorf. Sein Treffer per Kopf zum 2:4 sollte der Dosenöffner für eine starke Aufholjagd sein. Von nun an spielte fast nur noch der RSV: in der 88. Minute war es zunächst wieder Nemet, der zum 3:4 traf. Dann die letzte Minute: im Strafraum schoss Jannik Schneider den Ball unhaltbar unter die Latte und erzielte damit den umjubelten Ausgleich.