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14. März 2017

20.Spieltag der Kreisliga A: RSV legt Fehlstart hin

Mit 3:4 musste sich der RSV Roßdorf zum Auftakt der Restrunde gegen den TSV Wohratal geschlagen geben.
Der Mannschaft von Trainer Carsten Schneider merkte man dabei den fehlenden Pflichtspiel-Rhythmus an – wenig verwunderlich, immerhin lag das bis dato letzte Saisonspiel fast vier Monate zurück. So mussten die Zuschauer am Einweg ungewohnt viele Ungenauigkeiten in der Abstimmung und im Spielaufbau mit ansehen.
Obendrein fehlte den Gastgebern in einigen Situationen das nötige Quäntchen Glück. Es kam vieles zusammen an diesem Tag. Schon der Start in die Begegnung misslang gründlich. Zwei misslungene Abwehraktionen bestrafte Wohratal durch Marc Pietsch (3.) und den Ex-Roßdorfer Marcel Hühn (6.) und führte dadurch schnell mit 2:0.

Der RSV kam erst nach einer kurzen Verletzungsunterbrechung besser zurecht – Kapitän Niclas Kraus vollendete einen schönen Angriff in der 21. Minute zum Anschlusstreffer. Die Hausherren übernahmen nun das Kommando und hatten beste Gelegenheiten, um das Ergebnis noch vor der Pause zu drehen. Das gelang allerdings nicht.

Die zweite Hälfte – Roßdorf hatte auf eine Dreierkette umgestellt und agierte noch offensiver – begann nach Maß. Niclas Kraus zirkelte in der 54. Minute einen Freistoß genau unter die Latte. Zweifellos eins der schönsten Tore der bisherigen Spielzeit. Und: der Ausgleich. Für den RSV sah es noch besser aus, als ein Wohrataler Spieler wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste (62.).

In Überzahl fiel jedoch nicht der erhoffte Führungstreffer, sondern es klingelte erneut im Kasten der Roßdorfer. Niklas Viereckl nahm einem Verteidiger den Ball vom Fuß, ging alleine auf den im Winter neu gekommenen Torhüter Giovanni Ferraro zu und schob cool zum 3:2 ein (68.).

Doch der RSV brauchte nicht lange, um sich davon zu erholen: Nur eine Minute später erzielte Andre Abalhid nach einem Freistoß den erneuten Ausgleich. Selber Spieler musste in der 74. Minute aber ebenfalls vorzeitig duschen. Er sah die gelb-rote Karte, sodass die Gleichzahl auf dem Feld wieder hergestellt war.

Wohratal kam mittlerweile kaum noch zu nennenswerten Offensivaktionen. Nach einem Freistoß schob Stefan Schmidt allerdings eiskalt zum 4:3 für die Gäste ein. Strittig, ob der Ball mit vollem Umfang hinter der Linie war, aber auch müßig zu diskutieren.Roßdorf warf nun alles nach vorne, wurde aber nicht mehr belohnt.

Um es frei nach dem Fußball-Philospohen Lukas Podolski zu sagen: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“ Die Mannschaft wird sich wieder aufrichten und am kommenden Wochenende gegen Großseelheim hoffentlich wieder ein anderes, besseres Gesicht zeigen.